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Projekte Deutsche Telekom
Pretotype Designstudie

CONCEPT T: der Router, den man nicht mehr versteckt

Wann hast du zuletzt deinen Router bewundert, statt ihn hinter dem Sofa zu verstecken? Für die Deutsche Telekom haben wir den Router der Zukunft konzipiert und den Pretotype gebaut – gezeigt auf dem Mobile World Congress in Barcelona.

Kunde
Deutsche Telekom
Format
Konzept & Pretotype
Zeitpunkt
Ab Oktober 2022
Rolle
Konzeption · Generalunternehmer

Ein neues Kapitel
in der Router-Historie.

Router führen ein Schattendasein: Sie stehen im Kasten, hinter Möbeln oder im Keller. Auffallen tun sie nur, wenn sie nicht funktionieren. Genau da setzte der CONCEPT T ROUTER an – als einziges Hardware-Produkt der Concept-T-Reihe der Deutschen Telekom.

FUTURE CANDY hat das Detailkonzept erarbeitet und anschließend den Pretotype gebaut – ein haptisches Modell samt Bewegtbild, mit dem die Idee im Portfolio Innovation Board der Telekom entschieden werden konnte. Danach folgten technische Validierung, MVP und finaler Router; FUTURE CANDY agierte dabei als Generalunternehmer und steuerte die internen und externen Partner.

Das Ergebnis war die visionäre Designstudie aus drei Modulen – Base, Hub und Mobile Unit –, die auf dem Mobile World Congress in Barcelona öffentlich zu sehen war.

Die Herausforderung.

Wie wird aus einem Kasten ein Möbelstück?

Der Markt für Router ist gesättigt, und entlang der Customer Journey gibt es kaum Berührungspunkte mit der Marke. Ein Router, den man versteckt, kann keine Markenwahrnehmung prägen.

Die Aufgabe war deshalb doppelt: Der Router musste ästhetisch genug werden, um im Wohnraum sichtbar zu stehen – und funktional genug, um diesen Platz zu rechtfertigen. Aus dem Gerät, mit dem man nur bei Störungen interagiert, sollte der neue Mittelpunkt des Wohnzimmers werden.

Dazu kam die Zielgruppe: Generation Y und Z denken „planet-centric“, sind wenig loyal, offen für Web 3.0 und skeptisch gegenüber dem Datenhunger von Big Tech. Ein Produkt für sie muss aus nachhaltigen Materialien bestehen, einfach zu bedienen sein und dezentrale Funktionen mitbringen.

Der Pretotype

Drei Module,
ein Baukasten.

Statt einen fertigen Router zu bauen, haben wir zuerst das Prinzip greifbar gemacht: ein haptisches Modell aus drei Modulen, das man stapeln, auseinandernehmen und im Board herumreichen kann.

Der Aufbau des CONCEPT T ROUTERS aus Base, Hub und Mobile Unit in drei Varianten
Genau das ist ein Pretotype: nicht das Produkt, sondern die Idee zum Anfassen – früh genug, um darüber zu entscheiden, bevor Millionen investiert sind.
Das Fundament

Der eigentliche Router: hängt am Glasfaserkabel und versorgt das Zuhause mit Internet. Möglichst ohne zweites Kabel, mit induktivem Laden für alles, was oben drauf sitzt.

Die Bedienung

Ein 360°-Hologramm als Bedienoberfläche – gesteuert allein über Sprache und Gesten. Kein Router hatte je ein Hologramm verbaut; genau das macht ihn zum Blickfang statt zum Versteckobjekt.

Die Reichweite

Kleine Repeater-Drohnen, die dem Nutzer per „Follow me“ an den Zielort folgen – oder selbstständig dorthin fliegen, wo das WLAN schwächelt. Ist der Akku leer, kehren sie zur Base zurück.

Dazu fünf Produktbesonderheiten: Sprach- und Gestensteuerung per Hologramm, bedarfsorientierte Zonen (WLAN im Kinderzimmer von 13 bis 15 Uhr aus), automatisierte Verbrauchsoptimierung, Repeater-Drohnen – und Krypto-Mining, das Nutzer mit Magenta Tokens belohnt, wenn sie Bandbreite teilen.

Vom Pretotype
auf den MWC.

Aus dem Konzept wurde CONCEPT T – die Vision der Deutschen Telekom für den Router der Zukunft, vorgestellt auf dem Mobile World Congress 2024 in Barcelona. Das finale Modell baute das Designstudio LAYER in London.

Gezeigt wurden dort drei Design-Studien, deren Namen direkt aus dem Projekt stammen – VIEW, BUDDY und LEVEL:

Concept Level griff das Baukasten-Prinzip auf: eine Basis mit klassischen Routerfunktionen, dazu buchbare Module – ein Zylinder mit KI-Sprachassistent und Smart-Home-Steuerung, ein Kegel mit WiFi-Sensing für Raumüberwachung und Sturzerkennung, ein flaches Web-3-Modul als Wallet für Krypto und NFTs, das dabei Magenta Tokens generiert, und eine Mesh-Kugel für Konnektivität.

Concept Buddy gab der KI ein Gesicht: ein kleiner Roboter, der auf Sprache und Gesten hört, die Mitglieder des Haushalts unterscheidet, auf Rädern durch die Wohnung fährt, das WLAN zielgenau verstärkt – und per Projektor zum Personal Trainer oder Gießassistenten wird.

Aus dem Hologramm wurde ein Projektor, aus den Drohnen wurden Räder. Das Prinzip aber blieb: Base plus Module, Sprache statt Knöpfe, Magenta Tokens fürs Teilen – und ein Router, der im Wohnzimmer stehen darf.

Mehrwert

Erkenntnisse,
die bleiben.

01
Ein Pretotype entscheidet, bevor es teuer wird.

Das Projektvolumen für den fertigen Router war auf rund 3 Millionen Euro geschätzt. Die Entscheidung darüber fiel an einem haptischen Modell und einem Bewegtbild – nicht an einer Foliennummer.

02
Der beste Ort für Innovation ist der, den man versteckt.

Gerade weil der Router das unsichtbarste Gerät im Haushalt ist, war der Sprung so groß. Wer ein gesättigtes Produkt neu denkt, gewinnt Aufmerksamkeit, die ein weiteres Feature nie erzeugt hätte.

03
Gute Konzepte überleben ihre Technik.

Aus dem 360°-Hologramm wurde ein Projektor, aus den Repeater-Drohnen wurden Räder. Was blieb: Baukasten, Sprachsteuerung, Magenta Tokens – und ein Router, der gesehen werden will.

Auf dem MWC 2024

Der CONCEPT-T-ROUTER
im Rampenlicht.

Nick Sohnemann am Telekom-Stand in Barcelona – zwischen den drei Design-Studien VIEW, BUDDY und LEVEL.

Eine Idee, die ihr anfassen wollt,
bevor ihr investiert? Reden wir.
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