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KI

Vibe Coding für Unternehmen: Was eigene Software heute wirklich kann

29. September 2026 · Von Tim Harms

Durchgestrichene Excel-, Access- und Word-Dateien, daneben das Portal von CANDY DASH

Die meisten kennen Vibe Coding aus Videos, in denen jemand in zehn Minuten eine App baut. Das ist ungefähr so aussagekräftig, wie ein Haus nach dem Richtfest zu bewerten.

In vielen Unternehmen hängt ein ganzer Ablauf an einer Datei wie „Urlaubsplanung_final_v7.xlsx“. Kein Standard-Tool hat gepasst, also hat jemand selbst etwas gebaut. Genau da setzt Vibe Coding an.

Was Vibe Coding ist

Ihr beschreibt in normaler Sprache, was eine Software tun soll. Ein KI-Werkzeug wie Claude Code schreibt den Code. Wir prüfen, testen und betreiben das Ergebnis. Heraus kommt normaler Code, der auch ohne KI läuft.

Unser Beispiel: CANDY DASH

Seit zwei Monaten arbeiten wir mit CANDY DASH. Hinter einem Login laufen inzwischen sechs eigene Tools. Gebaut haben sie Leute aus unserem Team, ohne eingekaufte Entwickler.

CANDY PIPE: Sales Board mit Deal-Karten erfundener Firmen
CANDY PIPE: jede Anfrage ein Deal.
CANDY TASK: Aufgaben für heute und später
CANDY TASK: heute oder später.

Die Tools greifen ineinander. Aus einer Anfrage in CANDY PIPE wird ein Angebot in CANDY PROPOSAL, nach dem Auftrag stehen in CANDY TASK die nächsten Aufgaben bereit. Alles läuft auf einem eigenen Server in Deutschland für 8,49 Euro im Monat. Das ist nur der Server. Sicherung, KI-Nutzung und Arbeitszeit kommen dazu.

„Es ist Software, die exakt so funktioniert, wie wir arbeiten – statt dass wir so arbeiten, wie die Software es vorsieht.“

Tim Harms, Senior Tech Manager bei FUTURE CANDY

Auch diese Website und die digitalen Visitenkarten unseres Teams sind so entstanden. Für einen Kunden haben wir außerdem eine vertrauliche Kommunikations-App gebaut. Alle Tools mit Screenshots zeigt die Projektseite zu CANDY DASH.

CANDY NOTES: Notiz zu einem Kick-off mit Stichpunkten und Skizze
CANDY NOTES: Aus der Notiz wird die Aufgabe.
CANDY PROPOSAL: Auswahl der Angebotsart
CANDY PROPOSAL: Angebote aus Vorlagen.

Was sich bauen lässt

CANDY DASH kommt aus einer Agentur. Bei euch sieht die Software anders aus, weil eure Abläufe anders sind. Typische Kandidaten:

CANDY WORK auf dem Handy mit Menü, Überstundensaldo und Urlaubskonto
CANDY WORK auf dem Handy. Alle Screenshots aus unserer Demo mit erfundenen Daten.

Wo es aufhört

Eine erste Fassung steht heute schnell. Die eigentliche Arbeit ist der Betrieb: Anmeldung, Rechte, echte Daten, Sicherung und Updates. Bei uns geht jede Nacht eine verschlüsselte Sicherung auf eine zweite Maschine. Alle fünf Minuten prüft ein Skript, ob jedes Tool antwortet. Jeden Montag läuft ein Sicherheitscheck.

Manches bauen wir bewusst nicht: Buchhaltung, E-Mail und Software, die eine Zulassung braucht. Dort bleibt Mieten die bessere Wahl. Und beim Bauen arbeiten wir nur mit Test- oder anonymisierten Daten, weil Code und Beschreibungen an den Anbieter des KI-Werkzeugs gehen.

Bauen oder mieten? Fünf Fragen

  1. Passt das Abo zu eurem Ablauf, oder passt ihr euch dem Abo an?
  2. Steckt der Ablauf heute in Excel, Word oder E-Mails?
  3. Hängen Haftung, Zulassung oder Spezialwissen dran? Dann lieber mieten.
  4. Wer betreut die Software in zwei Jahren?
  5. Wo sollen die Daten liegen?

So fangen wir an

Mit dem Vibe Coding Scoping & Build Day. Einen Tag lang bauen wir einen eurer Abläufe live mit eurem Team, auf Testdaten. Danach entscheiden wir gemeinsam, welche Abos und Listen ihr durch eigene Software ersetzt. Die Software bauen wir dann für euch und betreiben sie oder übergeben sie an eure IT. Auf Wunsch zeigen wir eurem Team in einem Train-the-Trainer-Workshop, wie es die Tools selbst weiterentwickelt.

Vibe Coding

Euer Ablauf. Eure Regeln. Eure Software.

Wie der Scoping & Build Day abläuft, steht auf der Seite zu Vibe Coding. Oder meldet euch direkt bei Nick.

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