Newsroom · Trend-Radar
Und was morgen wichtig sein wird. Vierzehn Entwicklungen, die wir bei FUTURE CANDY gerade besonders genau beobachten – auf Messen, in unserem Showroom und in Projekten mit unseren Kunden.
Überblick · Direkt zum Trend springen
2026 ist das Jahr, in dem humanoide Roboter das Labor verlassen. Tesla plant zehntausende Optimus-Einheiten, Hersteller wie Unitree, Agibot und Figure AI skalieren die Produktion – und die Preise bewegen sich erstmals in Richtung eines Mittelklassewagens.
Die ersten Einsätze laufen in Fabriken und Logistikzentren, doch die eigentliche Veränderung kommt danach: zweibeinige Maschinen, die für Umgebungen gebaut sind, die für Menschen gemacht wurden – Treppen, Türen, Werkbänke. Für Hotellerie, Handel und Pflege wird das in den kommenden Jahren real.
Bei uns im Showroom könnt ihr humanoide Roboter wie den Agibot A2 heute schon live erleben.
Der Chatbot war erst der Anfang. KI-Agenten erledigen inzwischen mehrstufige Aufgaben eigenständig: Sie recherchieren, planen, buchen, schreiben Code und stimmen sich dabei mit anderen Agenten ab – ohne dass ein Mensch jeden Schritt anstoßen muss.
Für Unternehmen verschiebt sich damit die Frage von „Wie nutzen wir ChatGPT?" zu „Welche Prozesse geben wir an Agenten ab – und wie behalten wir die Kontrolle?" Wer 2026 anfängt, Agenten-Workflows zu testen, sammelt den Erfahrungsvorsprung, der in zwei Jahren den Unterschied macht.
Automatisierung ja – aber nicht als Blackbox. KI übernimmt immer mehr Prozessschritte, doch an den kritischen Punkten bleibt der Mensch im Prozess: prüfen, freigeben, eskalieren, verantworten. So entsteht Automatisierung mit Kontrolle statt blindem Vertrauen in die Maschine.
Gerade für regulierte Branchen – Banken, Versicherungen, Krankenkassen, Verwaltung – ist das der realistische Weg, KI produktiv zu nutzen, ohne Qualität, Datenschutz oder Verantwortung aus der Hand zu geben. Die Kunst liegt im Prozessdesign: Welche Schritte automatisieren wir – und wo sitzt der Mensch?
Die spannendste Entwicklung passiert dort, wo Agentic AI und Robotik zusammenwachsen. KI-Modelle werden zu „Gehirnen" physischer Systeme: Fahrzeuge, Drohnen, Maschinen und Roboter, die ihre Umgebung wahrnehmen, verstehen und selbstständig darin handeln.
Damit verlässt KI den Bildschirm – und wird Teil von Produktion, Logistik und Alltag. Für Industrieunternehmen ist Physical AI der Trend mit dem vermutlich größten Hebel des Jahrzehnts, weil er Software-Intelligenz mit realer Wertschöpfung verbindet.
Testen, bevor gebaut wird. Mit digitalen Zwillingen, 3D-Umgebungen und Echtzeitdaten werden Anlagen, Fabriken und ganze Lieferketten virtuell abgebildet – Änderungen lassen sich durchspielen, bevor physisch etwas umgebaut wird.
Für Industrie, Logistik und Bau verändert das Planung, Training, Wartung und Entscheidungsprozesse grundlegend: Fehler passieren in der Simulation statt in der Halle. Wer seine Prozesse heute digital abbildet, spart morgen an der teuersten Stelle – der realen Umsetzung.
Nach Jahren der Ankündigungen sind Smart Glasses angekommen. Meta Ray-Ban der zweiten Generation, Even Realities und eine ganze Welle neuer Hersteller zeigen: Displays im Sichtfeld, KI-Assistenz und Echtzeit-Übersetzung funktionieren jetzt in alltagstauglichen Brillen – nicht mehr in klobigen Headsets.
Besonders die Live-Übersetzung verändert den Arbeitsalltag: Gespräche über Sprachgrenzen hinweg, Untertitel direkt im Blickfeld. Was das Smartphone für die 2010er war, könnten Smart Glasses für die kommenden Jahre werden.
Die spannendsten Modelle – von Meta Ray-Ban bis Even Realities – könnt ihr bei uns testen.
Die Interaktion löst sich vom Bildschirm. Sprache, Gesten, AR-Brillen, räumliche Displays und KI-Assistenten verändern, wie Menschen mit digitalen Systemen umgehen – das Interface versteht die Situation, statt auf Eingaben zu warten.
Apple Vision Pro, Smart Glasses, Voice und KI-Agenten wachsen dabei zu einem neuen Muster zusammen: kontextuelle Interfaces, die sich dem Menschen anpassen statt umgekehrt. Für Produkte und Services heißt das – wer nur in Apps denkt, denkt zu kurz.
Digitale Inhalte brauchen keinen Screen mehr. Holografische und volumetrische Displays zeigen Produkte, Avatare, Datenmodelle oder Trainingsinhalte frei im Raum – mit einem Wow-Effekt, den kein Flatscreen erzeugt.
Für Messestände, Showrooms und Produktpräsentationen ist das ein mächtiges Werkzeug: Komplexe Inhalte werden räumlich erlebbar und bleiben im Kopf. Bei uns im Showroom könnt ihr holografische Displays live erleben.
Der Raum erkennt, was passiert. Sensoren, Kameras und vernetzte Systeme machen Smart Homes, Läden, Büros und öffentliche Räume kontextfähig – sie reagieren auf Verhalten und Situation, statt passiv dazustehen.
Aus passiven Flächen werden aktive Systeme: Die Kamera erkennt den Bedarf, der Screen reagiert, die KI schlägt die nächste Maßnahme vor. Für Retail, Smart City und Mobility entsteht daraus eine neue Generation von Erlebnissen und Services.
Arbeit wird nicht nur digitaler – sondern räumlicher. Mixed Reality, virtuelle Räume und neue Eingabegeräte verbinden digitale Inhalte mit realen Umgebungen: Trainings, Meetings, Serviceprozesse und Showrooms bekommen eine dritte Dimension.
Vom Vision-Pro-Training bis zur Zusammenarbeit im virtuellen Raum – die Technologie ist alltagstauglich geworden. Die spannende Frage ist jetzt, welche Prozesse von Immersion wirklich profitieren und welche ein Bildschirm besser kann.
KI verändert Rollen schneller, als klassische Weiterbildung Schritt hält. Gefragt sind KI-Kompetenz, Prompting, Agentenverständnis, Datenlogik und Prototyping – Fähigkeiten, die neue Tools sicher und produktiv in den Arbeitsalltag bringen.
Unternehmen, die ihre Teams jetzt befähigen, machen aus dem Technologie-Hype echten Produktivitätsgewinn. Entscheidend ist Praxis statt Theorie: ausprobieren, Verantwortung klären, Innovationsmethoden im Alltag verankern.
Die Generation 65+ definiert das Altern neu – aktiv, vernetzt und technikaffin. Longevity-Tech war eines der großen Themen der CES 2026: Wearables zur Prävention, KI-gestützte Gesundheitsbegleiter und Technologien, die Selbstständigkeit ermöglichen statt Pflegebedürftigkeit zu verwalten.
Der Perspektivwechsel ist entscheidend: weg vom Defizitmodell des Alterns, hin zu Produkten und Services für Menschen, die länger gesund, mobil und mitten im Leben bleiben wollen. Ein Milliardenmarkt, den viele Unternehmen noch unterschätzen.
Wiederverwenden statt wegwerfen – und daran verdienen. Produkte, Materialien und Services werden konsequent auf Reparatur, Recycling und Ressourceneffizienz ausgerichtet. Technologie macht Materialflüsse dabei erstmals wirklich sichtbar und steuerbar.
Für Retail, Industrie, Energie und Consumer Brands wird Kreislaufwirtschaft damit wirtschaftlich interessant statt nur regulatorisch nötig: Aus Abfall werden Rohstoffe, aus Reparatur wird Kundenbindung, aus Transparenz wird Markenwert.
Nachhaltigkeit wird von der Kür zur messbaren Infrastruktur. Mit dem digitalen Produktpass der EU wird ab 2026/2027 Schritt für Schritt dokumentiert, woraus Produkte bestehen, wo sie herkommen und wie sie sich reparieren und recyceln lassen – den Anfang machen Batterien, weitere Produktgruppen folgen.
Für Unternehmen ist das mehr als eine Compliance-Aufgabe: Wer seine Lieferkette früh transparent macht, gewinnt Vertrauen bei Kunden und Partnern – und ist vorbereitet, wenn aus der Empfehlung eine Anforderung wird.
Wir übersetzen Trends in konkrete Projekte – von der Keynote über den Workshop bis zum Prototyp. Lasst uns darüber sprechen, was für euch relevant ist.
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